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Sehr geehrte Damen und Herren, das Verkehrsgewerbe befindet sich in einem zeitumfassenden und tiefgreifenden Wandel. Europäischer Binnenmarkt, Liberalisierung und Globalisierung sind einige Stichworte. Für das Verkehrsgewerbe bedeutet das: Abschied nehmen von einer bewährten Marktordnung und sich behaupten müssen in einem gnadenlosen Verdrängungswettbewerb, national wie international. Ob und wie das überwiegend mittelständisch strukturierte Güterkraftverkehrsgewerbe diese Herausforderung bewältigen wird, ist gegenwärtig ungewiß. Die Erfahrungen der letzten fünf Jahrzehnte belegen aber nachdrücklich die Flexibilität, Anpassungs- und Innovationsfähigkeit dieses Gewerbes und seiner Berufsorganisationen, so dass zu Hoffnungslosigkeit kein Anlaß besteht. Bis zum heutigen Tage hat die Südbadische Gewerbevertretung an der Gestaltung, Erhaltung und aktuellen gewerbeverträglichen Modifizierung der Verkehrsmarktordnung entscheidenden Anteil. Damit wird die Notwendigkeit und Bedeutung der gebündelten Interessenwahrnehmung in einem Fachverband, die in einer pluralistischen Demokratie unverzichtbar ist, dokumentiert. Der Erhalt eines gesunden mittelständischen Verkehrsgewerbes als unabdingbares Bindeglied zwischen Wirtschaft und Verbraucher war stets oberste Prämisse der in die Verbandsgremien entsandten Gewerbevertreter. An dieser Zielsetzung wird sich auch zukünftig nichts ändern, in einer Zeit strukturellen Wandels und gravierender verkehrspolitischer Veränderungen ist sie notwendiger denn je.
Wir appellieren an alle verantwortungsbewußten Unternehmer, dem Fachverband - soweit noch nicht geschehen - beizutreten und dem Solidargedanken wieder den Rang zu verschaffen, der ihm gebührt, damit auch weiterhin gilt:
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